Author: Presse

Neue Forschungsprojekte

Neue Forschungsprojekte


Projektstart · 1. August 2026

FTM Dresden, IWU Dresden, LWF Paderborn · 04/125 – 01IF25304N


IGD Darmstadt, PtU Darmstadt · 06/125 – 01IF25319N


Verbundprojekt · Kooperationspartner: DECHEMA


Projektstart · 1. November 2026

IFU Stuttgart, IMA Stuttgart · 10/225 – 01IF25611N


Projektstart · 1. Dezember 2026

LWF Paderborn, IPA Stuttgart · 02/224 – 01IF25705N


IFUM Hannover, IPEK Karlsruhe · 05/125 – IGF 01IF25706N

Zum aktuellen EFB-Projektkatalog

IGF-Finanzierung 2027 sichern – jetzt aktiv werden

IGF-Finanzierung 2027 sichern – jetzt aktiv werden

Gemeinsame Initiative von DVS Forschung, EFB und FOSTA

Neue IGF-Forschung muss 2027 möglich bleiben

Der geplante Bundeshaushalt lässt kaum Spielraum für neue Vorhaben der Industriellen Gemeinschaftsforschung. Helfen Sie mit einer kurzen Nachricht an Ihre Bundestagsabgeordneten, die Finanzierung der IGF zu sichern.

Der Musterbrief ist fertig formuliert und kann direkt verwendet werden. Sie müssen nur Empfänger, Unternehmen und Absender eintragen. Ein eigenes Projekt oder Forschungsthema können Sie freiwillig ergänzen.

In wenigen Minuten aktiv werden

Neue Forschungsvorhaben aus dem Mittelstand könnten 2027 kaum noch eine Chance auf Förderung erhalten.
DVS Forschung, EFB und FOSTA bitten deshalb Unternehmen und Forschungspartner, sich direkt an die Bundestagsabgeordneten ihres Wahlkreises zu wenden.

  • 1|
    Abgeordnete auswählen

    Über die Abgeordnetensuche des Deutschen Bundestages finden Sie die zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner.

  • 2|
    Musterbrief übernehmen

    Laden Sie die Word-Datei herunter und tragen Sie lediglich Empfänger, Unternehmen und Absender ein.

  • 2|
    Nachricht absenden

    Versenden Sie den Brief per E-Mail. Wenn Sie möchten, ergänzen Sie einen persönlichen Satz zu einem Projekt oder Forschungsthema.

Wer möchte, kann zusätzlich einen Satz zu einem eigenen IGF-Projekt oder einem wichtigen Forschungsthema ergänzen.
Der Musterbrief kann aber auch ohne diese Ergänzung versendet werden.

Warum Ihre Nachricht jetzt wichtig ist

Der Entwurf des Bundeshaushalts 2027 sieht vor, den regulären Etat der Industriellen Gemeinschaftsforschung von rund 178,5 Mio. Euro auf 165,3 Mio. Euro zu senken.

Gleichzeitig ist ein großer Teil der Mittel bereits durch laufende Projekte und frühere Bewilligungen gebunden. Bei dem vorgesehenen Etat bliebe daher kaum Spielraum für neue Vorhaben. Wissenschaftlich positiv bewertete Projekte würden im Förderstau bleiben. Neue Forschungsfragen aus dem Mittelstand könnten 2027 kaum noch aufgegriffen werden.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen sind auf die IGF angewiesen. Sie ermöglicht es ihnen, vorwettbewerbliche Forschungsfragen gemeinsam mit Forschungseinrichtungen zu bearbeiten und die Ergebnisse für neue Produkte, Verfahren und Produktionsprozesse zu nutzen.

Wie die zusätzlichen 30 Mio. Euro einzuordnen sind

DVS Forschung, EFB und FOSTA begrüßen, dass zusätzlich 30 Mio. Euro aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen für rund 60 IGF-Projekte mit Bezug zum Rheinischen Revier eingesetzt werden sollen.

Das ist eine sinnvolle Verwendung dieser Strukturmittel. Die regional gebundenen Mittel sichern das bundesweite IGF-Programm jedoch nicht und stehen für Vorhaben aus anderen Regionen und Technologiefeldern nicht zur Verfügung.

Musterbrief herunterladen

Der Brief kann direkt verwendet werden. Ein eigenes IGF-Projekt, ein genutztes Forschungsergebnis
oder ein wichtiges Forschungsthema können Sie freiwillig ergänzen.

Dateiformat: DOCX · Die Datei kann in Microsoft Word und kompatiblen Programmen bearbeitet werden.

Musterbrief direkt ansehen und kopieren

Betreff: Industrielle Gemeinschaftsforschung stärken – verlässliche Finanzierung für Innovationen im Mittelstand

Sehr geehrte Frau [Name],
sehr geehrter Herr [Name],

als Unternehmen aus Ihrem Wahlkreis bitten wir Sie, sich in den laufenden Haushaltsberatungen für eine ausreichende Finanzierung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) einzusetzen.

Der Regierungsentwurf sieht vor, den regulären IGF-Etat 2027 von rund 178,5 Mio. Euro auf 165,3 Mio. Euro zu senken. Da ein großer Teil der Mittel bereits durch laufende Projekte und frühere Bewilligungen gebunden ist, bliebe kaum Spielraum für neue Vorhaben. Wissenschaftlich positiv bewertete Forschungsprojekte könnten dadurch nicht oder erst mit erheblicher Verzögerung beginnen.

Für mittelständische Unternehmen ist die IGF ein wichtiger Zugang zu anwendungsnaher Forschung. Sie ermöglicht es Unternehmen, gemeinsame technische Fragestellungen mit Forschungseinrichtungen zu bearbeiten und die Ergebnisse für neue Produkte, Verfahren und Produktionsprozesse zu nutzen.

Freiwillige Ergänzung: Für unser Unternehmen ist das IGF-Projekt beziehungsweise Forschungsthema „…“ besonders relevant, weil …

Wir begrüßen, dass zusätzlich 30 Mio. Euro aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen für rund 60 IGF-Projekte mit Bezug zum Rheinischen Revier eingesetzt werden sollen. Über die etablierten Strukturen der IGF können diese Mittel schnell in anwendungsnahe Forschung gelangen und den Strukturwandel unterstützen.

Eine Sicherung des IGF-Programms insgesamt ist damit jedoch nicht verbunden. Die zusätzlichen Mittel sind regional und inhaltlich zweckgebunden. Sie können eine ausreichende Finanzierung des bundesweiten Programms nicht ersetzen.

Wir bitten Sie deshalb, sich dafür einzusetzen, den regulären IGF-Etat 2027 mindestens auf dem Niveau von 2026 zu sichern und perspektivisch auf 300 Mio. Euro jährlich anzuheben.

Wir bitten Sie, sich im parlamentarischen Haushaltsverfahren für diese Ziele einzusetzen und damit verlässliche Rahmenbedingungen für Forschung und Innovation im industriellen Mittelstand sowie für die Innovationsfähigkeit der Unternehmen vor Ort zu schaffen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

[Unternehmen]
[Name und Funktion]
[Kontaktdaten]

Der EFB-Gemeinschaftsstand 2027 nimmt Form an

Der EFB-Gemeinschaftsstand 2027 nimmt Form an

Alle Vorteile des EFB-Gemeinschaftsstands ansehen

Interesse am EFB-Gemeinschaftsstand 2027 anmelden

Abschied von Prof. Mathias Liewald

Impressionen vom Abschieds- und Fachkolloquium für Prof. Mathias Liewald am IFU

Gemeinsam Forschung weiterdenken: Austausch mit Prof. Wolfram Volk am utg

Gemeinsam Forschung weiterdenken: Austausch mit Prof. Wolfram Volk am utg

Forschungsbeirat bei SCHNUPP: Neue Projekte und ein persönlicher Staffelwechsel

Forschungsbeirat bei SCHNUPP: Neue Projekte und ein persönlicher Staffelwechsel

| 15.+16.09.2026

… und Begrüßung seines Nachfolgers

Forschung braucht Freiheit und Geschwindigkeit

Forschung braucht Freiheit und Geschwindigkeit

Forschung braucht Freiheit und Geschwindigkeit – gerade in Zeiten immer kürzerer technologischer Entwicklungszyklen. Deutschland verfügt über eine starke Wissenschaftslandschaft, leistungsfähige Forschungseinrichtungen und Unternehmen mit hoher technologischer Kompetenz. Doch der internationale Wettbewerb verändert sich. Neue Technologien entstehen in immer kürzeren Zyklen, insbesondere bei Künstlicher Intelligenz. Damit wächst neben wissenschaftlicher Qualität und technologischer Kompetenz ein weiterer Wettbewerbsfaktor: Zeit.

Die aktuellen Positionierungen aus Wissenschaft und Industrie setzen deshalb wichtige Signale. Das Berliner Forschungsnetzwerk macht deutlich, dass freie Wissenschaft, internationale Zusammenarbeit und wissenschaftliche Unabhängigkeit Voraussetzungen für Innovation und wirtschaftliche Stärke sind. Fraunhofer-Gesellschaft und BDI richten den Blick zugleich darauf, wie wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in industrielle Anwendung und Wertschöpfung gelangen können. aif.de

Forschungsfreiheit und Geschwindigkeit zusammendenken

Aus Sicht der EFB gehören beide Fragen zusammen. Forschung muss frei genug sein, um neue Wege zu gehen und bestehendes Wissen infrage zu stellen. Gleichzeitig müssen unsere Forschungs- und Transferstrukturen beweglich genug sein, damit aus einer relevanten industriellen Fragestellung rechtzeitig ein Forschungsprojekt und aus Forschung rechtzeitig eine nutzbare Lösung werden kann.

Industrielle Gemeinschaftsforschung als Verbindung von Wissenschaft und Praxis

Gerade die Industrielle Gemeinschaftsforschung bietet dafür eine besondere Stärke: Unternehmen bringen konkrete Herausforderungen aus Entwicklung und Produktion ein, Forschungseinrichtungen ihre wissenschaftliche Kompetenz. In den gemeinsamen Strukturen können daraus Forschungsfragen, Projekte und anwendbare Ergebnisse entstehen. Genau diese Verbindung zwischen industriellem Bedarf, wissenschaftlicher Bearbeitung und Transfer gehört zum Kern der EFB.

Dr.-Ing. Daniel Rosenbusch, Geschäftsführer der EFB

Dr.-Ing. Daniel Rosenbusch, Geschäftsführer der EFB:

„Wir müssen nicht schneller forschen um jeden Preis, da wissenschaftliche Qualität und unabhängige Forschung nicht verhandelbar sind. Jedoch müssen wir schneller darin werden, relevante Themen zu erkennen, Entscheidungen zu treffen, Forschung zu ermöglichen und Ergebnisse in die Anwendung zu bringen.

Gerade bei Künstlicher Intelligenz sehen wir, wie stark sich die Geschwindigkeit technologischer Entwicklung verändert hat. Wenn zwischen einer industriellen Fragestellung, einem Forschungsprojekt und der Anwendung mehrere Jahre liegen, müssen wir uns fragen, ob unsere Prozesse noch zur technologischen Realität passen. Ein Thema kann wissenschaftlich hervorragend bearbeitet sein und trotzdem an Relevanz verlieren, wenn sich Technologie und industrielle Anforderungen währenddessen bereits weiterentwickelt haben.

Diese Verantwortung liegt nicht allein bei Politik und Fördergebern. Auch Forschungsorganisationen, Institute, Forschungsvereinigungen und Unternehmen müssen ihre eigenen Strukturen immer wieder daraufhin prüfen, ob sie schnell genug reagieren, priorisieren und Wissen übertragen können. Für mich gehört deshalb zu guten Forschungslösungen nicht nur, dass diese fachlich überzeugen und fundiert sind – sie müssen auch dann verfügbar sein, wenn die Industrie sie braucht.

Die Industrielle Gemeinschaftsforschung kann hier eine besondere Stärke ausspielen: Sie bringt wissenschaftliche Kompetenz und konkrete industrielle Fragestellungen früh zusammen. Wenn es uns gelingt, diese Verbindung noch beweglicher zu machen, können gerade mittelständische Unternehmen neue Technologien früher einordnen, gemeinsam erforschen und für ihre eigene Entwicklung nutzbar machen.“

Als EFB wollen wir deshalb nicht zwischen Forschungsfreiheit und Innovationsgeschwindigkeit wählen. Deutschland braucht beides: eine offene und unabhängige Wissenschaft und ein Forschungs- und Transfersystem, das mit der technologischen Entwicklung Schritt halten kann.
Dafür müssen politische und regulatorische Rahmenbedingungen überprüft werden. Aber auch die Akteure innerhalb des Forschungs- und Innovationssystems sollten ihre eigenen Abläufe, Prioritäten und Entscheidungswege kritisch betrachten.
Denn in einer Zeit immer kürzerer technologischer Entwicklungszyklen darf die Geschwindigkeit unserer Strukturen nicht selbst zum Innovationshemmnis werden.

Zu den Statements:
> https://www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2026/august-2026/gemeinsames-positionspapier-von-fraunhofer-gesellschaft-und-bdi.html
> https://www.aif.de/wp-content/uploads/2026/09/Positionspapier_FreieWissenschaft0926.pdf

Willkommen Dr.-Ing. Sarah Sitz – neue Leitung im EFB-Facharbeitskreis

Willkommen Dr.-Ing. Sarah Sitz – neue Leitung im EFB-Facharbeitskreis

Nachfolge im Facharbeitskreis „Optimierung – Prozesskette & Digitale Fertigung“

Besuch bei BMW in München nach dem Wechsel in der Arbeitskreisleitung

Nach der Verabschiedung von Jean-Marc Saubiez im Juli-Newsletter wird die Nachfolge im Facharbeitskreis „Optimierung – Prozesskette & Digitale Fertigung“ konkret: Dr.-Ing. Sarah Sitz übernimmt die Leitung des Facharbeitskreises. Damit folgt sie auf Jean-Marc Saubiez und übernimmt einen Arbeitskreis, in dem Themen wie digitale Prozessketten, datenbasierte Methoden, Umformtechnik und industrielle Bewertung zusammenlaufen.

Dr.-Ing. Daniel Rosenbusch hat Dr.-Ing. Sarah Sitz bei BMW in München besucht, um die Zusammenarbeit persönlich aufzunehmen. Im Mittelpunkt standen die nächsten fachlichen Schritte: Welche Themen aus der industriellen Praxis gehören in die kommende Arbeitskreisphase? Welche Fragen sind für die weitere Gremienarbeit wichtig? Und wo kann der Arbeitskreis helfen, Bedarf aus Unternehmen in tragfähige Forschungs- und Transferansätze zu übersetzen?

Im nächsten Schritt geht es darum, die Themen aus dem Gespräch mit Dr.-Ing. Sarah Sitz in die Arbeitskreisarbeit und in die weitere Vorbereitung der Forschungsvorhaben mitzunehmen.

Call for Papers: 45. EFB-Kolloquium Blechverarbeitung

Call for Papers: 45. EFB-Kolloquium Blechverarbeitung

Für das 45. EFB-Kolloquium Blechverarbeitung suchen wir Beiträge aus Industrie und Forschung, die aktuelle Entwicklungen, neue Anwendungen und konkrete Erfahrungen aus der Blechverarbeitung sichtbar machen.

Willkommen sind Themen, die fachliche Tiefe mit industrieller Relevanz verbinden: etwa robuste Prozessketten, nachhaltige Produktion, Digitalisierung, KI-Anwendungen, Qualitätssicherung, neue Werkstoffe, Werkzeug- und Anlagentechnik sowie Transfer aus laufenden oder abgeschlossenen Forschungsvorhaben.

Wer einen Vortrag vorschlagen möchte, kann den Beitragsvorschlag direkt über das Online-Formular einreichen.

Beitragsvorschlag einreichen

Kontakt Veranstaltungen: Karin Schäfer – veranstaltungen@efb.de

Fügetechnisches Gemeinschaftskolloquium – Erste Einblicke ins Programm 2026

Fügetechnisches Gemeinschaftskolloquium – Erste Einblicke ins Programm 2026

Am 25. und 26. November 2026 kommt die Fügetechnik-Community beim 16. Fügetechnischen Gemeinschaftskolloquium am Fraunhofer IWU in Chemnitz zusammen. Uns ist wichtig, dass es dort nicht nur um Programmpunkte geht, sondern um die Fragen, die viele in Entwicklung, Produktion und Forschung gerade praktisch beschäftigen.

Dazu gehören Verbindungsauslegung, Prozesssicherheit, Mischbau, industrielle Anwendung sowie Ergebnisse aus laufenden und abgeschlossenen Vorhaben der Gemeinschaftsforschung. Entscheidend ist der direkte Austausch: Welche Verbindungen werden zuverlässiger? Welche Prozesse lassen sich besser beherrschen? Und welche Ergebnisse aus der Forschung kommen wirklich in der Praxis an?

Unternehmen, die das Kolloquium als Partner oder Sponsor begleiten möchten, werden Teil dieses fachlichen Austauschs. Sie können ihre Kompetenz sichtbar machen und zugleich ein Format stärken, in dem Industrie und Forschung offen miteinander ins Gespräch kommen.

Mit dem EFB TechTransfer öffnen wir außerdem bewusst Raum für junge Technologieunternehmen. Ausgewählte Start-ups mit Lösungen für Blechverarbeitung, Fügetechnik, Qualitätssicherung, Sensorik, Automatisierung, Robotik, Simulation oder KI-gestützte Prozessüberwachung können ihre Ansätze vor Ort zeigen. Für etablierte Unternehmen ist das eine gute Gelegenheit, neue Lösungen früh kennenzulernen, Fragen direkt zu stellen und mögliche Kontakte anzubahnen.

Wir freuen uns auf alle, die mitdiskutieren, eigene Erfahrungen einbringen oder sich einen Eindruck davon verschaffen möchten, welche Ideen die Fügetechnik gerade bewegen.

Informationen zu Programm, Anmeldung und Partnerschaft


Wir fördern Start-up aus der Blechverarbeitung! Dieses Jahr mit einem neuen Format.

>> Weitere Informationen zum EFB TechTransfer